Gebote für eine neue Zeit

Jede Gesellschaft braucht Gesetze. Denn eine Gesellschaft ohne Gesetze endet in Chaos und Unordnung.

Einerseits bestätigte Bahá'u'lláh die ewigen Gesetze, die schon alle früheren Religionen priesen und die sich nie verändern werden: Man darf nicht töten, man darf nicht lügen, man soll gerecht und freundlich sein...

Andererseits legte Bahá'u'lláh Gesetze fest, die für diese Zeit notwendig sind und dem Aufbau einer neuen Weltordnung dienen. Solche Gesetze sind an die Bedürfnisse und Nöte der Menschen dieser Zeit angepasst.

Das Fasten: Jedes Jahr im März sollten gesunde Bahá'í 19 Tage fasten. Das bedeutet, vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts zu essen und zu trinken.

Zu diesen Geboten Bahá'u'lláhs gehören zum Beispiel das tägliche Gebet, das jährliche Fasten und das Verbot von Drogen und Glücksspielen. Dagegen werden göttliche Tugenden wie Gastfreundschaft, Sauberkeit, Großzügigkeit, Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Gerechtigkeit, Geduld und Mäßigung hervorgehoben.

Bahá'u'lláhs Gesetze geben wahre geistige Freiheit. Sie dienen dem Wohl der Menschheit. Millionen von Bahá'í auf der ganzen Welt leben nach diesen Richtlinien und führen ein erfülltes und glückliches Leben.