Was bedeutet es, ein Bahá'í zu sein?

Ein Bahá'í zu sein bedeutet, Bahá'u'lláh als den Gottesboten für unsere Zeit anzuerkennen. Um "offiziell" ein Bahá'í zu werden, brauchen Sie also nur eine kleine Karte auszufüllen und abzugeben, auf der Sie dies bestätigen.

Bahá'í zu sein bedeutet aber auch, zu versuchen, seinen Charakter zu verbessern und sich vorbildliche Tugenden anzueignen: Aufrichtigkeit, Geduld, Freundlichkeit, Gerechtigkeit, Keuschheit, Güte, Großzügigkeit, Höflichkeit, Mitleid, Nächstenliebe, Geistigkeit,...

Natürlich schafft es kein Mensch, all diese Tugenden vollkommen einzuhalten. Doch ein Bahá'í sollte es unablässig versuchen. Bahá'u'lláh hob hervor:

"Ein guter Charakter ist wahrlich der beste Mantel Gottes für die Menschen. Das Licht eines guten Charakters überstrahlt die Sonne und ihren Glanz."

Das 19-Tage-Fest:
Jede Bahá'í-Gemeinde veranstaltet 19-tägig ein Fest für alle Bahá'í. Das 19-Tage-Fest besteht aus Andacht, Beratung und einem geselligen Teil.

Wenn möglich, sollte ein Bahá'í das 19-Tage-Fest besuchen. Außerdem sollte er versuchen, anderen Menschen seinen Glauben näher zu bringen. Denn wie sonst sollen andere Menschen von der Bahá'í-Religion erfahren?