Gottes Bote für unsere Zeit: Bahá'u'lláh

Die Bahá'í-Geschichte beginnt in Persien, dem heutigen Iran. Um die Menschen jener Zeit geistig auf einen neuen Boten Gottes vorzubereiten, erwählte Gott einen jungen Mann, "den Báb". Bahá'u'lláh selbst wurde bald ein Anhänger des Báb.

Bahá'u'lláh spricht man aus wie Ba'hau'lah.

Doch wie viele andere Anhänger des Báb wurde auch Bahá'u'lláh von den Führern Persiens ins Gefängnis geworfen, da sie um ihren Einfluss fürchteten. Eines nachts, als Bahá'u'lláh mit schwersten Ketten im Gefängnis lag, offenbarte ihm Gott seine Berufung. Bald wurde Bahá'u'lláh wegen seinem Glauben in eine Verbannung geschickt, die bis an sein Lebensende dauern sollte.

1863 gab Bahá'u'lláh bekannt, dass er derjenige war, den der Báb angekündigt hatte und den die Menschen aller Zeitalter ersehnt hatten: Der Bote Gottes für eine neue Epoche der Menschheit.

Bahá'u'lláhs Botschaft verbreitete sich schnell und viele Menschen wurden zu seinen Anhängern. Bahá'u'lláh verfasste viele von Gott inspirierte Schriften. Diese unschätzbaren Texte bilden heute die Grundlage der Bahá'í-Religion.

Bahá'u'lláh schuf eine Religion, um den Menschen den richtigen Weg zu Gott zu zeigen und um eine neue Weltordnung zu schaffen. Hatte er damals noch zehntausende Anhänger, sind es heute über sechs Millionen auf der ganzen Welt.