Der Weltfriede – nur ein Traum?

Das bedeutendste Ziel der Bahá'í-Religion ist die Errichtung des Weltfriedens. Weltfrieden bedeutet nicht nur politischer Friede ohne Kriege, sondern auch die Einheit der Menschheit: Der Weltfrieden ist erst erreicht, wenn Menschen liebevoll, gerecht und freundschaftlich miteinander leben.

Bis dahin ist es ein weiter Weg: Vorurteile und Hass müssen verschwinden. Egal ob Afrikaner, Amerikaner, Chinese, Russe, Inder oder Europäer – wir müssen uns gegenseitig wie eine Familie betrachten und zusammen am Wohl der Menschheit arbeiten. Bahá'u'lláh sagte:

"Ihr seid alle die Blätter eines Baumes und die Tropfen eines Meeres."
"Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt."

Aber nicht nur zwischen den Nationen, sondern auch zwischen den Religionen muss Einklang herrschen. Denn im Grunde lehren alle Religionen das Gleiche. Sie haben nämlich alle ihren Ursprung im gleichen Gott.

Ein weiterer Schritt zum Weltfrieden ist die Einführung einer Weltsprache. Diese wird nämlich dazu beitragen, Vorurteile zwischen einzelnen Rassen und Nationen abzubauen. Die Muttersprache sollte deshalb aber nicht vernachlässigt werden.